Pferdehof Iried Weth


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Aufzucht

Aufzucht

Glückliche Tage der Kindheit. Natürlich ist es uns wichtig, unseren und den uns anvertrauten Fohlen eine möglichst sorglose und schöne Kindheit zu bereiten - ein Vorsatz, den wir zum Einen aus der reinen Liebe zum Fohlen, zum Anderen mit Blick auf robuste, gesunde und im Umgang mit Mensch und "Mitpferd" verhaltenssichere Sportpferde im Erwachsenenalter, getroffen haben und umsetzen.

Dies ist der Grund dafür, dass möglichst die Stuten mit ihren Fohlen bereits nach wenigen Tagen in einem Herdenverband zusammengeschlossen werden und - je nach Jahreszeit bzw. nach den vorherrschenden Witterungsverhältnissen - entweder in großzügigen Laufställen auf dem Hof oder bereits auf der Weide die Annehmlichkeiten des Pferdedaseins genießen. Die möglichst frühzeitige Bildung von Herdenverbänden liegt uns dabei zur positiven Beeinflussung der Sozialprägung der Fohlen besonders am Herzen.

Sobald dann im Spätsommer oder Herbst die mütterliche Fürsorge nicht mehr zwingend benötigt wird und die Fohlen abgesetzt werden, beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Kleinen: Sie werden in einer 10 bis 16-köpfigen Gruppe - bei uns lediglich die Stutfohlen - zusammengefasst, die im Wesentlichen für die nächsten 2 Jahre unverändert bestehen bleibt. Hier übt man wiederum das Sozialverhalten, durchlebt gemeinsam eine ganze Latte von Kinderkrankheiten, erlebt angenehme Sommertage (möglichst ohne störende Einflüsse durch Menschen) und durchleidet gemeinsam auch so manch anstrengenden Tag (vornehmlich im Winter, bei Wind, Regen und Schnee).

Besonders wichtig ist aber auch, dass die Fohlen duch das gemeinsame Spiel zu viel Bewegung angeregt werden, um Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenke optimal zu entwickeln. Hinzu kommt die durchgehende Aufnahme von Mineralfutter für eine gesunde Skelettentwicklung und ein intaktes Immunsystem. Auf den Weiden bieten wir ihnen zusätzlich immer Raufutter an.

Natürlich ist den Teenagern die Gesellschaft mit ihresgleichen ebenso lieb wie wichtig, jedenfalls bedeutend angenehmer, als die des Menschen - vor allem natürlich, wenn auch noch von diesem z.B. durch ein mitgebrachtes Halfter signalisiert wird, dass er etwas von ihnen erwartet. Trotzdem sollen sie natürlich mehr und mehr Vertrauen zu uns Zweibeinern aufbauen, um viel Mühe und Verdruss auf beiden Seiten zu vermeiden.

Dies erreichen wir in der Regel durch viel Zeit im täglichen Umgang mit den Fohlen bzw. den Jährlingen. Doch jeder Lebensabschnitt endet auch - dieser nach 2 Jahren -, wenn der Ernst des Lebens beginnt und unserere Schützlinge in den Beritt gehen.

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